René Weiland
Moralische Schwerkraft
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Presse
Aufklärung und Kritik
Heft 95 (1/2026), März 2026
Man muss mit dem Autor nicht in allen Fragen übereinstimmen, um die Ernsthaftigkeit und Gründlichkeit seiner philosophischen Reflexionen zu erkennen. Dabei bindet er den Leser in einen konzentrierten und intensiven Denkprozess ein und macht auf diesem Weg die Philosophie zu einer unmittelbaren Erfahrung. Das ist dann doch mit das Beste, was man über einen philosophischen Autor sagen kann.
Text: Robert Zimmer
Philosophie Magazin
Nr. 86 (2/2026)
Welche Rolle spielt das moralische Empfinden? Und gibt es überhaupt eine einzige Moral? Mit Philippa Foot, Hermann Schmitz und anderen lotet Weiland aus, wie der Abstand zwischen unserem Handlungsanspruch und der wenig theorietauglichen Wirklichkeit beschaffen ist. Eine lesenswerte ethische Untersuchung, die ‚moralistische Ansprachen‘ hinterfragt – und dem Guten eine Lücke lässt.
Text: Jutta Person