der blaue reiter
 

Toni Huber


Das Buch vom Stellmacher

Geschichten aus dem kleinen Land, wo sich die Grenzen kreuzen



Er ist ein Rückwärts- und Querfeldein-Denker: Lakonisch, bauernschlau und hintergründig philosophiert der Stellmacher über Gott und die Welt, das Naheliegende und Verborgene. Ein vormoderner Nonkonformist, dem die kleine Welt des Dorfes genügt, um die großen Zusammenhänge zu erkennen.
Mit dem Stellmacher hat Toni Huber eine originelle, eigenwillige und höchst einprägsame Figur geschaffen, die den Leser gleichermaßen zum Lachen wie zum Nachdenken herausfordert. Um sie herum entwirft der Autor mit Sprachwitz und Anschaulichkeit einen Kosmos von Figuren, der den Stellmacher inmitten seiner sozialen Welt des Örtchens Urexweiler beleuchtet.

288 Seiten, Taschenbuch, Preis: € 19,90 (D)
ISBN 978-3-933722-57-7
Dieses Buch ist bereits erschienen.

 

 

 

Richard Reschika / Keuchenius


Die französischen Immoralisten

Eine Hommage an die Kritiker des Menschen



Die französischen Moralisten des 16., 17. und 18. Jahrhunderts wie Montaigne, La Rochefoucauld und Chamfort waren unbestechliche Beobachter des gesellschaftlichen Umgangs ihrer Zeit. Wertungen erschienen ihnen dabei fremd. Anstelle von Ratgebern für eine moralische Lebensführung schufen sie ebenso akribische wie brillante Sittengemälde.
Gemeinsam ist den Schriften dieser Denker jedoch weniger ein neutraler Standpunkt gegenüber der Moral als vielmehr deren Immoral. Anhand der Auseinandersetzung mit ausgewählten Vertretern der Moralistik und deren Rezeption zeigt Richard Reschika auf, wie irreführend die sich vom lateinischen „mores“ für „Sitten“ ableitende Bezeichnung Moralisten ist. Allemal treffender für diese Gruppe herausragender und stilprägender Philosophen ist die Bezeichnung „Immoralisten“!

In der Reihe > Philosophie & Kunst, mit 18 gezeichneten Porträts von Keuchenius
224 Seiten, gebunden, € 24,90 (D), ISBN 978-3-933722-58-4
Dieses Buch ist bereits erschienen.

 

 

 

der blaue reiter, 42. Ausgabe


Liebe



Nichts bestimmt unser Leben mehr als die Liebe. Kaum ein Film und nur die wenigsten Romanhandlungen kommen ohne irgendeine Form der Liebe und der mit ihr verbundenen Gefühlsregungen aus. Alle erdenklichen Formen der Lieblosigkeit sind in den Medien ebenso allgegenwärtiges Thema wie die Perversionen der Liebe. Liebe, so scheint es, ist gleichermaßen elementarste Form menschlicher Beziehung wie Sehnsuchtsort und Fluchtpunkt aller Gefühle.
Aber ist das, was oft allzu schnell mit Liebe apostrophiert wird, wirklich nur eine flüchtige Gefühlsregung ähnlich der Furcht oder der Lust? Gibt es nicht einen wesentlichen Unterschied zwischen dem schnellen Verliebtsein und dem, was wir wahre Liebe nennen? Ist Liebe nicht vielmehr eine ebenso anspruchsvolle wie risikoreiche Form des dauerhaften Tätigseins? Und vor allem: Ist Liebe wirklich Gegenteil und Widerpart der Vernunft? Oder ist die höchste Form der Liebe nicht vielmehr der Bruder des Intellekts?

116 Seiten, Format: 22 x 32 cm, kartoniert
Preis: € 16,90 (D)
ISBN: 978-3-933722-55-3
Erscheinungstermin: voraussichtlich Juli 2018

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